Wuppertaler Literatur Biennale

Vom 24.05. bis 04.06.2016 fand die Wuppertaler Literatur Biennale 2016 mit dem Thema UTOPIE HEIMAT statt.

Fünf GEDOK-Autorinnen beteiligten sich mit dialogischen Szenen, die am 30.05.2016 um 19.30 Uhr im Kronleuchterfoyer des Opernhauses von zwei Schauspielerinnen und einem Schauspieler gelesen wurden.

"Verloren, ersehnt, gefunden", so der Titel der Veranstaltung.
In diesen Dialogen geht es um Fragen, wie wir Heimat definieren können, wo sie liegen mag, mit welchen Menschen oder Ritualen wir Heimat verbinden. Verschiedene Generationen aus Ostpreußen, Polen Deutschland, Israel, Ghana und Finnland stellen ihre Identität zwischen den Kulturen infrage und bringen die historische Dimension ihrer Lebenswelten zur Sprache.

Die Veranstaltung war ausgesprochen gut besucht. Erwähnenswert und erfreulich ist aber, dass sich ausgiebige Diskussionen über Krieg, Flucht und Vertreibung als auch über die deutsche Vergangenheit anschlossen. Es zeigte sich, wie wichtig es für viele Menschen ist, über diese Thematik zu sprechen und sie auch in den literarischen Kontext zu setzen.


Die Beteiligten (hintere Reihe): Brigitte Melchers (Vors. der GEDOK Wuppertal), Anja Liedtke (Autorin) (mittlere Reihe): Thomas Braus (Schauspieler), Juliane Pempelfort (Schauspielerin), Friederike Zelesko (Autorin), Julia Wolff (Schauspielerin) (vorne): Jutta Höfel (Moderation), Marianne Ullmann (Autorin), Safeta Obhodjas (Autorin), Marina Jenkner (Autorin).


Die Schauspieler (von links): Julia Wolff, Thomas Braus und Juliane Pempelfort bei der Lesung der fünf szenischen Texte.